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Angst vorm Fliegen

Als Buch hier erhältlich:

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»Bigamie heißt, dass man einen Mann zu viel hat. Monogamie heißt dasselbe.« Anonym (eine Frau)

Mit einem kritischen Nachwort zur Neuübersetzung von Lilian Peter

Isadora Wing, jüdische Lyrikerin und Journalistin aus der Upper West Side von New York City, ist an einem Scheideweg angelangt. Nach fünf Jahren Ehe reizen sie viele Dinge: Männer reizen sie, Einsamkeit reizt sie und Sex reizt sie. Als sie trotz ihrer Flugangst mit ihrem Mann zu einer Psychoanalytiker-Konferenz nach Wien reist, stürzt sie sich dort kurzerhand in eine Affäre mit seinem Kollegen Adrian. Es beginnt eine Reise, die sie im Zickzackkurs durch Europa, zu sexuellen Abenteuern und letztlich zu sich selbst führt.

Furchtlos, erfrischend und mit unwiderstehlichem Witz erzählt Erica Jong in ihrem feministischen Klassiker von Autonomie, weiblicher Lust und den ganz großen Fragen im Leben. Angst vorm Fliegen ist auch 50 Jahre nach Erstveröffentlichung ein literarisches Ereignis und hat nichts an Durchschlagskraft verloren.

»Klug, kühn, mutig und am wichtigsten, sehr lustig.«Meg Wolitzer

»Unerschrocken und erfrischend.« John Updike, The New Yorker

»Dieses Buch wird Literaturgeschichte schreiben.« Henry Miller


  • Erscheinungstag: 25.06.2024
  • Seitenanzahl: 528
  • ISBN/Artikelnummer: 9783753000947

Leseprobe

FÜR GRACE DARLING GRIFFIN
UND FÜR MEINEN GROSSVATER, SAMUEL MIRSKEY

Ich danke meinen unerschrockenen Verlegern: Aaron Asher und Jennifer Josephy. Ich danke dem National Endowment for the Arts für die finanzielle Unterstützung, das Stipendium war hilfreich. Und ich danke Betty Anne Clark, Anita Gross, Ruth Sullivan, Mimi Bailin und Linda Bogin. Ein besonderer Dank gilt meiner Muse, mit der ich zusammenwohne und die mir von Anfang an ein eigenes Zimmer zugestand.

Des Weibes Liebe – wer hat’s nicht erfahren?

Ist wol ein süßes, doch ein schrecklich Ding;

Denn dies Gefühl birgt, was sie sind und waren,

Ist es dahin, dann schließt des Lebens Ring;

Dann bleibt nur Hohn aus den geschwund’nen Jahren

Und Rachedurst, in dem die Lieb’ verging,

Der wie ein Tiger schnell und tödtlich trifft.

Und wenn er trifft, sich selber wird zum Gift.

Sie haben Recht! der Mann ist oft dem Manne,

Doch immer falsch und ungerecht der Frau;

Ihr harrt Verrath nach kurzer Liebesspanne,

Es bricht ihr Herz, dies feste Lebenstau,

Ihr Ideal verfällt dem Fluch und Banne;

Ein Reicher kommt und freit sie, eh sie grau.

Was nun? Ein Mann, der niemals sie versteht,

Die Toilette, Kinder, das Gebet!

Dann greifen sie zum Schnaps und zum Galane,

Die Küche muß, das Schauspiel sie zerstreun,

Oft gehn sie durch in ihrem armen Wahne

Und haben es nur zu bald zu bereun;

Kein Wechsel bessert ihres Lebens Plane

Und das Verlorne läßt sich nicht erneun,

So ist man im Palast, im Schuppen dran,

Man wird fast toll, schreibt endlich ’nen Roman.

— Lord Byron (aus Don Juan) 1

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